Sie sind hier: Ausbildungen > Persönlichkeitstrainer/in > Die Fernphasen > 

Die Fernphasen

Die Lernbrücken zwischen den Ausbildungs- Staffeln

Mit den Fernphasen hast du einen "Separator" indem du dich nochmals mit dem Lernstoff beschäftigst, indem du deine eigenen Ideen einfließen lässt und dich so auf den nächsten Schritt, die nächste Staffel vorbereitest.
(* Separator= Beendet eine Erfahrung, macht Raum für Neues)

Sobald du dir den Raum und die Zeit für deine Fernphase zuteilst, gibst du deinem Unterbewusstsein und deinem Selbstbild einen wichtigen Impuls. Vielleicht zelebrierst du diese Stunden deiner Fernphasen und machst daraus ein positives Ritual. Wenn du das von Anfang an für dich nutzt, wird die Ausarbeitung deiner Diplomarbeit etwas Selbstverständliches und auch das Erarbeiten von Konzepten kann sich so zum erfolgreichen Vergnügen entwickeln. Die Fernphasen zwischen den Staffeln sind vom Zeitaufwand in 2 bis 3 Stunden zu erledigen. Es handelt sich hier um eine freiwillig ausgeführte Aufgabe. Wir empfehlen die Fernphasen durchzuführen, da jede "Aufgabenstellung" in sich einen wichtigen Bereich des Berufbildes des Persönlichkeitstrainer/in abdeckt und behandelt.Smiley

  • Erstellen eines Textes aus vorliegenden Unterlagen und Materialien. Zusammenstellen eines Themenblockes mit "eigenen Worten" 
  • Entwickeln einer eigenen Philosophie zu einem Thema. In Worte zu fassen was einen selbst bewegt hat. Die Fähigkeit lernen, diese Philosophie andere spüren und erleben zu lassen.
  • Den eigenen Text- Sprach- Formulierstil entwickeln. Texte, Ideen und Konzepte in die eigene Sprache "übersetzen". Einen persönlichen Stil entwickeln als Trainer/in und Coach.
  • Das Überarbeiten und Zusammenfassen von Texten, Ideen und Methoden wird dir bei dem Beruf Persönlichkeitstrainer/in immer wieder begegnen. Sobald du beginnst eine Sache in dem Aspekt durchzuarbeiten ist der innere Lerneffekt enorm.

Die Fernphasen zu erarbeiten, das ist so wie, wenn du dir einen "Spickzettel" für eine Arbeit vorbereitest. 

Du  bist "gezwungen", da der  Spickzettel ja auf wenig Raum viel und vor allem die entscheidende Information für dich enthalten soll, den Text intensiv nach dem wichtigsten durchzuarbeiten. Und du kennst sicher das "Spickzettel- Paradoxum".  Oftmals wird der so gute und geniale Spickzettel nicht benötigt. Ist ja logisch, denn erinnere dich einfach daran, wie unser UB funktioniert. Alles was emotional eingegeben wird, ist hoch oben in der "Aufnahmespur" abgespeichert. Und beim Spickzettel erstellen bist du emotional dabei. "Eigentlich" ist ein gut ausgearbeitetes Seminarkonzept nichts anderes als  ein Spickzettel. Wie oft schon haben wir von Trainerkollegen hören dürfen: "Hey, das Beste war- ich hab das Konzept fast nicht gebraucht!"

Die Ausbildungsstaffeln und Module deiner Persönlichkeitstrainer/in Ausbildung zu besuchen, die Texte des WS 2.0 zu überarbeiten, das ist so wie lesen zu lernen. 

Erinnerst du dich noch daran? Zuerst lernst du einzelne Buchstaben. Danach folgt das Zusammenfügen der Buchstaben zu einem Wort. Folgend lernst du Wörter zu lesen, später Sätze, mehrere Sätze hintereinander. Zuerst liest du nur die Sätze, vielleicht ohne den Inhalt richtig zu verstehen. Doch mit jedem Satz, mit jeder Minute die du dich mit deiner neuen Fähigkeit lesen zu können beschäftigst, spürst du wie es einfacher wird, immer besser- und plötzlich beginnt es Spaß zu machen. (Das Lust-Unlust Prinzip des Unterbewusstseins, 3. Ausbildungsstaffel)

Und plötzlich kommt der Moment an dem es automatisch läuft und du das Bedürfnis hast zu lesen, dich auf ein gutes Buch freust. In dieser Phase muss dich niemand mehr motivieren zu lesen. Wenn du nach jeder Staffel ganz selbstverständlich an deine Fernphase gehst, kommt der Spaß, die Lust am Tun ganz automatisch. Der Lerneffekt ist enorm und das Gefühl die eigene Arbeit in den Händen zu halten ist eine wunderbare Erfahrung und Belohnung.